Unterstützung der Gestzgebung zu fluorierten Treibhausgasen

Auftraggeber: 
EU-Kommission (GD Klimapolitik)
Projektdauer: 
2019-2021

Öko-Recherche arbeitet weiter an einer Reihe von Analysen zur Bewertung der Implementierung der F-Gase-Verordnung (EU) Nr. 517/2014.

Hierzu zählen unter anderem:

  • Preismonitoring für Kältemittel: Infolge der schrittweisen Mengenbeschränkungen („Phase-down“) für HFKW in der EU sind die Preise für HFKW-Kältemittel mit hohem GWP stark gestiegen und weitere Preissteigerungen sind in den kommenden Jahren zu erwarten. Zusätzlich werden die in Annex III der F-Gase-Verordnung (EU) Nr. 517/2014 festgelegten Verbote zu preislichen Veränderungen beitragen.

Um die Wirkungen der Preissteigerungen auf Investitionsentscheidungen und Marktentwicklungen zu ermitteln, hat Öko-Recherche eine Methodik für die kontinuierliche Überwachung und Analyse von Preisentwicklungen entwickelt. Diese ermöglicht es, Daten über Einkaufs- und Verkaufspreise der gängigen Kältemittel und deren Alternativen auf allen Ebenen der Lieferkette (Gasproduzenten, Gasehändler, OEMs und Serviceunternehmen) zusammenzutragen und auszuwerten. Weitere Aspekte des Monitorings umfassen die sektorale Nutzung und regionale Verfügbarkeit von Kältemitteln sowie Preise von Quotenautorisierungen.

Bei der Akquise von Unternehmen arbeitet Öko-Recherche eng mit Verbänden aus Deutschland (BWP, VDKF) und anderen EU-Mitgliedstaaten (AFCE, ATF, CITEPA, SNEFCCA) und EU-Verbänden (AREA, ASERCOM, EPEE, Eurovent) zusammen. An der vierteljährlichen Preisabfrage beteiligen sich mittlerweile rund 70 Unternehmen aus allen Ebenen der Kältemittellieferkette. Sämtliche Angaben werden streng vertraulich behandelt, anonymisiert und aggregiert ausgewertet. 

Unternehmen sind weiterhin aufgerufen sich an der Erhebung von Preisdaten zu beteiligen. Fragebögen auf Deutsch und Englisch für die jeweilige Gruppierung sowie detaillierte Informationen zum Preismonitoring (siehe Webinar-Präsentation) finden Sie unter den untenstehenden Links. Preisangaben für weiter zurückliegende Quartale sind grundsätzlich wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Den ausgefüllten Fragebogen senden Sie bitte an Frau Julia Kleinschmidt (julia.kleinschmidt@oekorecherche.de), die auch für weitergehende Fragen zur Verfügung steht. Die Frist für die Berücksichtigung der Preisdaten im Preismonitoringbericht für das erste Quartal 2019 (Q1/2019) endet am 19. April 2019.

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