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September 2001
Die Studie verfolgt einen empirischen Ansatz, indem sie Aufzeichnungen über Kältemittelverluste bei klimatisierten Fahrzeugen auswertet, die wirklich auf der Straße gefahren sind. Die Gesamt-Emissionen von R-134a gliedern sich in drei Typen: Normale (allmählich, durch Dichtungen hindurch), irreguläre (schlagartig, bei Unfällen, Steinschlag u. dgl.) und Entsorgungs-Emissionen (wenn bei der Altautoverschrottung keine Absaugung stattfindet).
Datengrundlage sind 1000 Klimaanlagen, die in 9 Vertragswerkstätten dreier deutscher Automarken im Jahr 2000 geöffnet und dokumentiert worden waren. Danach ergeben sich als Rate der Normalemissionen 6,3 % jährlich (bei 25 % Fehlerspielraum) für werkseitige R-134a-Klimaanlagen während der ersten sieben Betriebsjahre. Als Normalverlust gilt ein Kältemitteldefizit bis zu 40 % gegenüber der Erstfüllung. Die von den Werkstätten aufgezeichneten Verluste unter 40 % werden als unbeabsichtigte Stichprobe auf die Normalemissionen betrachtet. Grundannahme ist, dass eine Klimaanlage bis zu einem Kältemittelschwund von 40 % noch normal funktioniert. Irreguläre Verluste sind alle Verluste über 40 %. Ihre Ursachen sind meistens äußere Einwirkungen wie Unfälle, Steinschläge usw. Daher ist das am häufigsten defekte Bauteil, das ersetzt werden muss, der Kondensator. Die Rate der irregulären Emissionen beträgt fast 2 % pro Jahr (347 kg von allen 21.300 klimatisierten Fahrzeugen, die zur Jahresinspektion kamen). Die künftigen Entsorgungsemissionen werden auf 2 % berechnet, indem die einmaligen 25 % Verluste bei der Verschrottung auf 12 bis 13 Betriebsjahre der Klimaanlage umgelegt werden. Die Gesamtemissionen liegen im Bereich von 10 % jährlich. Diese Rate entspricht einem jährlichen Verlust von 88 Gramm pro Fahrzeug mit einer durchschnittlichen Füllmenge der Klimaanlage von 850 Gramm. Schlagwörter: Autoklimaanlagen; Pkw-Klimaanlage; R-134a-Emissionen; Kältemittelverluste; mobile Klimaanlagen; HFKW; R 134a; Emissionsraten.
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