Keine
Entwarnung für Ozonschicht und Klima
Zusammenfassung
In ihrem Bericht über Maßnahmen zum Schutz der Ozonschicht
(Bundestags-Drucksache 12/8555, 05.10.94, Vorbem.) erklärt die Bundesregierung,
daß ab 1995 das Kapitel "Produktion und Verwendung vollhalogenierter
FCKW" endgültig geschlossen sei. Denn mit Ausnahme bestimmter
medizinischer Sprays dürften FCKW "nur noch in Form von Recyclingware bei
der Wartung bestehender Kälteanlagen verwendet werden". Wörtlich ist die
Rede sogar von einer "Erfolgsstory des deutschen Ausstiegs aus FCKW und
Halonen, die ja nicht nur ozonschichtschädigende Stoffe, sondern auch sehr
wirksame Treibhausgase sind".
Warum Klaus Töpfer diese Vorbemerkung nicht mehr
unterzeichnet hat, mag mit seiner Strafversetzung ins Bauministerium zu tun
haben. Die Nichtunterschrift bewahrt ihn allerdings auch vor gewissen
Peinlichkeiten. Denn der suggerierte Eindruck, daß ab 1995 von deutschem Boden
kein neuer Angriff auf die uns vor der UV-Strahlung schützende Ozonschicht der
Stratosphäre mehr ausginge und auch das Klima vor Aufheizung durch FCKW und
ihre synthetischen Ersatzstoffe verschont bliebe, ist schlichtweg eine
Irreführung.
Abgesehen von dem bedeutsamen Umstand, daß gewaltige Mengen
der vor 1995 produzierten und freigesetzten FCKW noch bis zu zehn Jahren
unterwegs sein werden, bis sie die Ozonschicht überhaupt erreichen, um dann
dort noch weitere hunderte Jahre fortzuexistieren, emittieren auch 1995 noch
tausende Tonnen Alt-FCKW aus Hartschäumen und Kälteanlagen - sowohl während des
Gebrauchs als auch - vor allem - bei ihrer ungeordneten Entsorgung. Letzteres
trifft auch auf die Halone (Feuerlöschmittel) zu, bei denen die Bundesregierung
selber im Textteil ihres Berichts eine "Diskrepanz" zwischen
bekannter Einsatz- und bekannter Entsorgungsmenge zugeben muß. Was heißt diese
"Diskrepanz" aber anderes als Emission?
Doch nicht nur das: Auch
1995 werden noch über 12 000 Tonnen von ozonschichtschädigenden voll- und
teilhalogenierten FCKW und darüberhinaus über 4 000 Tonnen treibhauswirksamer
HFKW neu verbraucht.
Ihr Schädigungspotential gegenüber der Ozonschicht
entspricht 2 672 Tonnen FCKW-11
und ihr zusammengefaßter Beitrag zum Treibhauseffekt 69,4 Mio. Tonnen CO2.
Gegenüber 1990 ist das beim ODP
(Ausgangswert 35 000 ODP-gew. Tonnen für ganz Deutschland) zwar ein
durchaus erfreulicher Rückgang - vor allem infolge des Ersatzes von FCKW-11,
FCKW-113 und Halonen - auf 7,6 Prozent und beim GWP (Ausgangswert 240 Mio.
Tonnen CO2-Äquivalente) auf 29 Prozent. (Der weitaus schwächere
Rückgang beim Treibhauseffekt hängt mit der partiellen Umstellung von FCKW auf
chlor-, aber nicht GWP-freie HFKW zusammen.) Dennoch geben die 1995
neuverbrauchten Mengen keinen Anlaß zur Entwarnung für Ozonschicht und Erdklima
- und schon gar nicht zu politischem Jubel.
In den ersten vier Kapiteln vorliegender Studie wird der
Versuch unternommen, auf Basis schriftlicher und mündlicher Daten von
Herstellern, Händlern, Anwendern und Behörden in den Bereichen Kältetechnik,
Hartschaum, Asthmatherapie und Labor den Jahresverbrauch
von FCKW, H-FCKW und HFKW für 1995 abzuschätzen. Das fünfte Kapitel behandelt
zusätzlich die Emissionen von
Alt-FCKW und Halonen bei der ungeordneten Entsorgung von Schäumen, Kälteanlagen
und Löschgeräten.
Wie sehen nun die geschätzten Verbräuche nach FCKW- und
HFKW-Typen aus?
Verbrauchsprognose FCKW,
H-FCKW, HFKW für 1995
1. Vollhalogenierte FCKW. Von diesen "harten" Ozonkillern werden nach vorliegender
Datenlage noch 2 082 (metrische)
Tonnen verbraucht. Gesamt-ODP: 2 025 Tonnen FCKW-11-Äquivalente.
Gesamt-GWP: 14,4 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente.
1223 Tonnen davon sind fabrikfrisch und werden überwiegend
für Dosieraerosole zur Asthmabehandlung und - zum geringeren Teil - für
Laborzwecke hergestellt. Da es bei den Sprays um die menschliche Gesundheit
geht, gilt die Wirkstoffinhalation mittels FCKW bisher weitgehend als ein Tabu.
Bei den Dosieraerosolen wirken die FCKW als gesundheitlich unbedenkliche Treib-
und Trägermittel für die Wirkstoffe. Dennoch kommt die angebliche
Unverzichtbarkeit FCKW-haltiger Sprays in erster Linie daher, daß die führenden
Pharmakonzerne die Entwicklung treibgasfreier Pulversysteme weitestgehend
vernachlässigt haben und sich nunmehr anschicken, die FCKW durch chlorfreie
Treibhausgase wie HFKW-134a oder -227 lediglich auszutauschen. Hier sind
praktische Alternativen bereits vorhanden.
Bild 1. Neuverbrauch von FCKW und fluorhaltigen Ersatzstoffen in den drei
Anwendungs-bereichen Kältetechnik, Kunststoffschaum und Aersole für 1995. Von den
16 372 Tonnen sind drei Viertel voll- und teilhalogenierte FCKW, wobei die
vollhalogenierten FCKW vor allem in Asthmaspraydosen und Autoklimaanlagen
eingesetzt werden.
Die zweite Hälfe des Jahresverbrauchs vollhalogenierter FCKW
besteht aus Emissionsersatz für bestehende Kälte- und Klimaanlagen durch
FCKW-Regenerate. Hauptverbraucher mit über 500 Tonnen sind
Fahrzeugklimaanlagen, die wegen ihrer Leckagen einen großen Ersatzbedarf nach
FCKW-12 erzeugen. Außerdem gewerbliche Tiefkühlanlagen, die ihre laufenden
Verluste von R 502, das je zur Hälfte aus H-FCKW-22 und dem
vollhalogenierten FCKW-115 besteht, weiterhin ergänzen dürfen.
2. Teilhalogenierte
FCKW (H-FCKW). Gesamt-ODP: 647 Tonnen FCKW-11-Äquivalente. Gesamt-GWP: 40,9
Mio. Tonnen CO2-Äquivalente.
ozonschichtschädigenden Stoffe, die wegen ihres
geringeren Beitrags zur Zerstörung der Ozonschicht (5,5 bis 11 Prozent des
"ozonschichtzerstörenden Potentials" ODP von FCKW-11) in den
amtlichen und industriellen Statistiken oft einfach "vergessen"
werden, werden 1995 im Umfang von 10 170
Tonnen verbraucht. Die eine Hälfte (im wesentlichen H-FCKW-22) wird in neue
und alte Kälteanlagen für Gewerbe und Industrie gefüllt, die andere Hälfte
(überwiegend FCKW-142b) wird als Treibmittel für Hartschaum aus extrudiertem
Polystyrol und - in kleineren Mengen - aus Polyurethan für den Baubereich
eingesetzt.
Teilhalogenierte FCKW sind übrigens stark wirksame
Treibhausgase. Ihr Treibhauseffekt (GWP) für den Zeithorizont von 20 Jahren
liegt für H-FCKW-22 bei dem 4 300-fachen, für H-FCKW-142b bei dem
4 200-fachen von CO2 (zum Vergleich GWP von FCKW-11: 5 000
CO2-Äuqivalente). Auch aus diesem Grund muß die weitverbreitete
Vorgehensweise zurückgewiesen werden, die H-FCKW als quasi harmlose
"Nicht-FCKW" statistisch unter den Teppich zu kehren.
3. Chlorfreie
Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW). Jahresverbrauch: über 4 120 Tonnen. Gesamt-ODP: Null. Gesamt-GWP: 14,1 Mio.
Tonnen CO2-Äquivalente.
Zum zweifelhaften Abschnitt der "Erfolgsstory" des
deutschen FCKW-Ausstiegs gehört der Umstieg auf chlorfreie HFKW. Zweifelhaft,
weil HFKW zwar die Ozonschicht schonen, aber kräftig den Treibhauseffekt
verstärken. Das GWP des Hauptstoffs HFKW-134a beträgt (auf 20 Jahre berechnet)
3 300 CO2-Äquivalente, immerhin zwei Drittel von FCKW-11.
Allerdings wird dieser Nachteil zunehmend kritisch bewertet. So hat die
deutsche Haushalts-Kühlgeräte-Industrie diese einst als Wundermittel gepriesene
Chemikalie zugunsten des einfachen, nicht treibhauswirksamen Gases Butan unter
Druck der öffentlichkeitswirksamen Greenpeace-Aktion für den
Alternativ-Kühlschrank von Foron kurzfristig wieder aus dem Verkehr gezogen.
Haupteinsatzgebiete von HFKW-134a sind 1995 die
Kleinkältetechnik mit 2 400 Tonnen (davon 1 400 Tonnen für
Autoklimaanlagen) und die PU-Montageschäume mit 1 400 Tonnen
Jahresverbrauch. Es ist kein Geheimnis, daß für den Betrieb von
Autoklimaanlagen eine Reihe vielversprechender GWP-freier Alternativen erprobt
werden (Einzelheiten im Text).
Die Chemische Industrie bemüht sich seit Mitte 1992
intensiv, wenngleich mit bisher mäßigem Erfolg, den zur Zeit mit dem
Kältemittel H-FCKW-22 bedienten Markt der mittleren Leistungsgrößen und
Kühltemperaturen durch HFKW-Mischungen zu besetzen. Neben HFKW-134a enthalten
diese vor allem die HFKW-125, -143a bzw. -32. Ob sich diese
Kältemittelmischungen, deren Treibhauspotential noch über demjenigen von
HFKW-134a liegt, bis zum Jahre 2 000 (Verbotsjahr für H-FCKW-22 in
Neuanlagen) durchsetzen können, hängt vor allem davon ab, inwieweit
Umweltbewußtsein und Umweltgesetzgebung dem klassischen Ammoniak in den
mittelgroßen Kühlbereichen zu mehr Anwendungen verhelfen können oder nicht.
Schadenspotential der FCKW,
H-FCKW und HFKW des Jahres 1995
Während Asthmasprays (und Labors) ausschließlich
vollhalogenierte FCKW verbrauchen und Kunststoffschäume ausschließlich
teilhalogenierte FCKW und HFKW, kommen in der Kälte- und Klimatechnik alle drei
Stoffgruppen vor.
Von den 16 372 (metrischen) Tonnen FCKW, H-FCKW und
HFKW, die 1995 im Inland verbraucht werden, entfallen auf Asthma-Dosieraerosole (DA)
1 010 Tonnen FCKW
Kunststoffschäume
6 625 Tonnen H-FCKW und HFKW Kälte- und Klimatechnik
8 524 Tonnen FCKW, H-FCKW und HFKW Laborzwecke
213 Tonnen FCKW (incl. Tetrachlorkohlenstoff).
Ozonschichtzerstörung
Die Kälte- und Klimatechnik ist nicht nur quantitativ
größter Verbraucher von Stoffen, nämlich über 8 500 Tonnen, sondern auch
der Spitzenreiter bei der Ozonschichtzerstörung. Nach den verschiedenen ODP der
einzelnen Kältemittel gewichtet, trägt dieser Bereich 1995 etwa 1 090
Tonnen FCKW-11-Äquivalente bei.
Bild
2. Obwohl die Dosier-Aerosole an der metrischen Gesamttonnage nur 6 Prozent
Anteil haben, ist ihr Beitrag zur Zerstörung der Ozonschicht aufgrund des hohen
ODP der verwendeten FCKW mit 1010 von 2 672 ODP-Tonnen stark
überdurchschnittlich: 37,8 Prozent. Umgekehrt liegen die Verhältnisse bei den
Schaumtreibmitteln, die geringe spezifische ODPs aufweisen. ODP-Spitzenreiter
bleibt aber die Kältetechnik, obwohl die ODP ihrer Kältemittel von Null (HFKW)
über 0,05/0,11 (H-FCKW) bis 1 (FCKW) reichen.
An zweiter Stelle folgen mit nur geringem Abstand die - nach
absoluter Tonnage eher geringfügigen - Asthma-Dosieraerosole. Bei ihnen sind
die 1 010 metrischen Tonnen identisch mit 1 010 ODP-gewichteten
Tonnen, da alle drei Aerosol-FCKW 11, 12 und 114 das ODP 1 aufweisen. Die Schaumtreibmittel,
die absolut über 6 600 Tonnen wiegen, tragen zur Ozonschichtschädigung
"nur" 376 ODP-gewichtete Tonnen bei. Darin drückt sich das relativ
niedrige ODP der für Dämmschäume eingesetzten H-FCKW-142b, -141b und -22 ebenso
aus wie das ODP Null der 1 400 Tonnen HFKW-134a für Montageschäume.
Für Laborzwecke werden 213 Tonnen vollhalogenierter Stoffe eingesetzt, deren
ODP bei 196 FCKW-11-Äquivalenten liegt. Treibhauseffekt
Von den 69,4 Mio. Tonnen an CO2-Äquivalenten
stammen die weitaus größten Mengen, nämlich 37,2 Mio. Tonnen, aus Kältemitteln.
An zweiter Stelle folgen mit einem Treibhauspotential von 24,4 Mio. Tonnen CO2
die für das Schäumen eingesetzten H-FCKW und HFKW. Mit 7,1 Mio. Tonnen CO2-gleichen
Tonnen folgen an dritter Stelle die FCKW für die Asthmasprays - vor den 0,8 Mio
äquivalenten CO2-Tonnen der Laborchemikalien.
Bild
3. Wird für das Treibhauspotential ein Zeithorizont von 20 Jahren
zugrundegelegt, tragen zu den insgesamt 69,4 Mio. CO2-äquivalenten
Tonnen die Kältetechnik 54 Prozent, die Hartschäume 35, die
Asthma-Dosieraerosole 10 und die Laborstoffe 1 Prozent bei.
Da sich beim Treibhauspotential FCKW, H-FCKW und HFKW nicht
so stark wie beim ODP voneinander unterscheiden, nähern sich hier die
GWP-Anteile der drei Anwendungen Kälte, Aerosole und Schaum den Relationen
ihrer metrischen Tonnage an. Verbrauch und Emission.
Abgrenzung
Die von uns vorgelegten Prognosen betreffen die Jahresverbräuche von FCKW, H-FCKW und
HFKW für 1995. Diese Jahresverbräuche sind nicht identisch mit den für 1995 zu
erwartenden Jahresemissionen. Denn
von dem oben genannten Jahresverbrauch gelangen nur die 1 010 Tonnen FCKW
aus den Dosieraersolen, die 213 Tonnen vollhalogenierter Stoffe für
Laborzwecke, die 1 400 Tonnen HFKW-134a aus der Anwendung von
Montageschaum und von den verbrauchten Kältemitteln nur 3 660 Tonnen
(nachgefüllte) Verluste aus Altanlagen sofort in die Atmosphäre. Diesen Direkt-
oder Sofortemissionen stehen die anderen FCKW, H-FCKW und HFKW gegenüber, die
in neue Kälteanlagen und Hartschaumporen eingeschlossen werden und erst in den
nächsten Jahren oder Jahrzehnten emittieren. Von dem 16 372 Tonnen
umfassenden Jahresverbrauch machen letztere mehr als 10 000 Tonnen, mithin
die Mehrheit, aus: über 4 800 Tonnen Kältemittel und über 5 200
Tonnen neuer Schaumtreibgase.
Der Jahresverbrauch von 1995 erzeugt also nur zum Teil
Emissionen im gleichen Jahr (Sofortemissionen), zum anderen Teil führt er zur
Vergrößerung der Bestandsmenge, die erst mit zeitlicher Verzögerung in späteren
Jahren entweicht ("künftige Emissionen"). Dagegen bestehen die
Jahresemissionen von 1995 nur zum Teil aus den Sofortemissionen aus dem
Jahresverbrauch. Zum anderen Teil sind sie Emissionen aus dem in vorausgegangen
Jahren angehäuften Bestand, aus dem sie allmählich freigesetzt werden
("Altemissionen").
Die Jahresemissionen umfassen daher außer Spray-Treibgasen,
Laborchemikalien und Kältemitteln aus undichten Altanlagen, die als
Sofortemissionen im Jahresverbrauch mitgerechnet sind, auch die - im Jahresverbrauch
nicht erfaßten - Alt-FCKW (und Halone), die in vorhergehenden Jahren in neue
Anlagen oder in Hartschäume eingeschlossen wurden, aus denen sie 1995 anteilig
entweichen.
Um uns ein Gesamtbild von den laufenden Jahresemissionen
machen zu können, versuchen wir im Kapitel V, Alt-FCKW (und Halone) zu
quantifizieren.
Im Zentrum der Studie steht der Jahresverbrauch 1995. Nur
diese Ziffer gibt Aufschluß darüber, für welche zusätzlichen Einträge
ozonschicht- und klimaschädigender Stoffe in die Umwelt wir als Zeitgenossen
1995 verantwortlich sind. Berechnungsgrundlagen für
ODP und GWP
Sowohl die ODP- (Ozone Depletion Potential-) als auch die
GWP-Werte, die in der Gesamttabelle im Anhang angeführt sind, stammen
einheitlich aus der 4. Plenarsitzung des Intergovernmental Panel on
Climate Change (IPCC), die von 13. bis 15. September 1994 in Maastricht
stattfand.
Beim GWP (Global Warming Potential) ist dessen Größe wegen
der unterschiedlichen Lebensdauer der verschiedenen FCKW/HFKW im Verhältnis zu
CO2 zeitabhängig. Wer das GWP kleinrechnen will, geht von langen
Zeithorizonten (500 oder 100 Jahre) aus. Wir legen dagegen den
20-Jahre-Zeitraum (GWP 20) zugrunde, weil eine umweltpolitische
Wende in der Frage des globalen Klimas bereits in kürzester Frist geboten ist,
nicht erst irgendwann im Zeitraum von hundert oder mehr Jahren. Alternativen
Schon in der 1992 erschienenen Studie "Der
FCKW-Ausstieg ist möglich. Sofort. Praktische Alkternativen zu FCKW"
hatten wir darauf hingewiesen, daß (damals) für fast alle Anwendungsbereiche
umweltverträglichere FCKW-Alternativen vorhanden oder in der Entwicklung waren.
Heute sind Ausnahmegenehmigungen für FCKW grundsätzlich nicht mehr
gerechtfertigt. Dies gilt auch für den weitaus größten Teil der sog.
"essential uses".